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Wildbraten in Steinpilz-Rotwein-Sosse

Hier mal ein altes Rezept von meiner Oma. Meine Oma hat dieses Rezept ursprünglich nur für Schwarzwild verwendet. Aber nachdem ich es auch mal für eine ausgelöste Rehkeule benutzt habe, wir es in unserer Familie nun für jede Art von Wildbraten verwendet.



Zutaten für 6 Personen:

2 kg Wildfleisch, 2 Zwiebeln, 1 Packung Pfifferlinge (tiefgefroren), 1 ½ ltr. Halbtrockenen Rotwein, 6 Knoblauchzehen, 1 TL Thymian, 1 TL Rosmarin, 4 Lorbeerblätter, 6 Wacholderbeeren, Salz, Pfeffer, Butterschmalz, Mehl



Zubereitung:

Das Fleisch abwaschen und ggf. von Knorpeln oder Knochen befreien.

Butterschmalz in einem Bräter erhitzen, bis sie richtig heiß ist. Das Fleisch von allen Seiten mit Pfeffer und Salz würzen und im Mehl wälzen. Danach in das heisse Butterschmalz und dort scharf anbraten. Alle Seiten des Bratens sollten schön braun sein, damit die Poren verschlossen sind und das Fleisch saftig bleibt. Innen ist es dann noch nicht durch. Ich werfe noch immer ein paar Knochen mit in den Bräter um noch mehr Wildaroma zu bekommen. Die Knochen werden mitgebraten und danach auch bis zum Ende mit gekocht. Das Fleisch aus der Pfanne nehmen und die gehackten Zwiebeln in der restlichen Butter kurz anbraten.

Das Fleisch wieder in den Bräter und mit dem Rotwein (ich nehme immer Trollinger mit Lemberger) übergießen und aufkochen. Das Fleisch sollte möglichst mit Flüssigkeit bedeckt sein, andernfalls ab und zu wenden. Pfifferlinge (es gehen auch Steinpilze), Pfeffer, Salz, Lorbeerblätter, Wacholder, Thymian, Rosmarin und den gehackten Knoblauch dazugeben und leicht köcheln. Am Anfang riecht und schmeckt die Sauce noch sehr stark nach dem Wein, nach und nach setzt sich aber das Bratenaroma durch.

1 1/2 bis 2 Stunden kochen bis sich die Sosse schön einreduziert hat. Wenn man danach z.B. ein Schaschlikstäbchen leicht in den Braten stechen kann, ist er durch. Die Sauce nochmal abschmecken.

Der Braten eignet sich auch sehr gut zum Vorkochen. Meiner Meinung nach schmeckt er nochmals aufgewärmt sogar noch besser als direkt nach dem zubereiten.

Zum Braten serviere ich entweder selbstgemachte Spätzle oder Kartoffelklöße. Dazu gibt es Rosenkohl und Apfelrotkohl.

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